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Marienkirche

Die Marienkirche ist die Hauptkirche Rostocks und die wohl bedeutendste der Hansestadt. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1230 zurück, bereits 1260 wurde an gleicher Stelle eine Hallenkirche aus Backstein errichtet, von der heute noch ein Rest im jetzigen Turmunterbau erhalten ist. Ab 1290 baute man nach dem Vorbild der Lübecker Marienkirche einen Chor sowie einen Kapellenkranz und einen Doppelturm im Westen an.

Fast vollendet, stürzte 1398 durch ein Unglück alles in sich zusammen. Die Bauherren planten nun um: Die Kirche erhielt ein großes Querschiff und ein zweijochiges Langhaus, in das die unteren Teile des Chorhauptes mit dem Kapellenkranz und der alte Westbau einbezogen wurden. Der Bauplanwechsel ist erkennbar durch den Übergang von roten zu gelben Backsteinen. Seit 1472 hat die Kirche ein Kupferdach, dass auch heute noch weit hin sichtbar ist.

Im Inneren der Marienkirche können Besucher Kunstwerke aus verschiedenen Epochen bestaunen: eine bronzene Tauffünte, die Astronomische Uhr aus dem Jahre 1472, der spätgotischer Rochusaltar von 1530, die Kanzel von 1574, der Hauptaltar von 1720 und die Barockorgel von 1766. Auch der Turm mit einer Höhe von 86,32 Metern kann besichtigt werden.

Kontakt

Dirk Meiburg (Küster der Marienkirche)

Bei der Marienkirche 1
18055 Rostock

Öffnungszeiten

Sommer: Mai bis September: Montag bis Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag und Feiertage 11:15 bis 17:00 Uhr

Winter: Oktober bis April: Montag bis Samstag 10:00 bis 16:00 Uhr, Sonntag und Feiertage 11:15 bis 12:15 Uhr

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