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Kloster zum Heiligen Kreuz

Das Kloster zum Heiligen Kreuz wurde im Stil der Bettelordenskirchen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Die Klosteranlage besteht aus der an der Nordseite liegenden Kirche und dem flachgedeckten Kreuzgang, der den inneren Klosterhof umschließt, aus dem Westflügel mit dem Schlafsaal und dem Südflügel mit dem Speisesaal.

Die Klosterkirche mit der dreischiffigen fünfjochigen Stufenhalle aus Backstein wurde den Ordensregeln entsprechend nicht mit einem Turm, sondern mit einem Satteldach über dem Langhaus und Chor errichtet.

Die Ausstattung des Klosters ist beeindruckend: Im Innenraum erwartet die Besucher ein reich gestalteter Schnitzaltar, ein Sakramentshaus und eine Kreuzigungsgruppe auf dem Holzbalken. Bei der Triumphkreuzgruppe befindet sich in der Brust des Gekreuzigten übrigens eine Kapsel mit der Kreuzreliquie, nach der das Kloster benannt wurde.

Nach der Reformation erfolgte die Umwandlung des Klosters in einen Damenstift, wo Adel und Patriziat ihre unverheirateten Töchter standesgemäß unterbringen konnten. Auch entstanden innerhalb der einzelnen Klostergebäude im 17./18. Jahrhundert winzige selbstständige Wohnungen und die kleinen Wohnhäuser im Klosterhof, die fälschlicherweise »Professorenhäuser« genannt wurden.

Heute findet man im Kloster zum Heiligen Kreuz das Kulturhistorische Museum und das Kempowski-Archiv. Die schlichte Klosterkirche gehört zur Theologischen Fakultät der Rostocker Universität und wird auch als Konzertsaal genutzt. Im Winter ist das Kloster dann vier Wochen lang die Kulisse für den Historischen Weihnachtsmarkt.

Kontakt

Kloster zum Heiligen Kreuz

Klosterhof 7
18055 Rostock

Öffnungszeiten

Sommer: je nach Veranstaltung und Öffnungszeiten von Archiv wie Museum

Winter: je nach Veranstaltung und Öffnungszeiten von Archiv wie Museum

THUMBNAIL KARTE
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